IT-Strategie und -Normen
Mit der IT-Standardisierungsrichtlinie werden die Voraussetzungen für ein gemeinsames Vorgehen beim Einsatz von IT geschaffen. Für IT-Komponenten, -verfahren und -anwendungen werden verbindliche Standards für die Landesverwaltung festgelegt.
Die Anlage mit den IT- Standards beschreibt die jährlich zu aktualisierenden konkreten Protokoll-, Schnittstellen- und Produktstandards. Hierbei wird ein dreistufiges Standardisierungsmodell genutzt:
- Für Protokolle, Schnittstellen, Austauschformate werden Standards gesetzt.
- Für vom zentralen IT-Dienstleister unterstützte Produkte wird ein Warenkorb mit empfohlenen Produkten festgelegt. Hierbei finden OSS-Produkte Berücksichtigung.
- IT-Querschnittsverfahren werden zentral betrieben und bereitgestellt.
In der IT-Sicherheitsleitlinie werden verbindliche Standards für die IT-Sicherheit festgelegt und deren Umsetzung organisatorisch begleitet. Ein wichtiges Ziel ist es, das Sicherheitsbewusstsein aller Mitarbeiter der Landesverwaltung zu verbessern.
In der IT-Strategie der Landesregierung wurde ab 2004 der Ausbau der Informationstechnologie in der Landesverwaltung Brandenburg vorgezeichnet. Mit der Einrichtung des Zentralen Brandenburgischen IT-Dienstleisters (ZIT-BB) wurde in 2009 ein wichtiges Ziel der Strategie umgesetzt.
Wesentliche Voraussetzung für funktionierendes E-Government ist eine leistungsstarke IT-Ausstattung. Investition in technische Lösungen ist eine der notwendigen Voraussetzung für Effizienzsteigerung der Verwaltung. Parallel zum Einsatz neuer Technologien in allen Lebensbereichen steigt auch der Bedarf an digitalen Verwaltungsdienstleistungen. Bürger und vor allem auch die Wirtschaft erwarten schnellere, bessere und transparentere Verwaltungsservices und vereinfachte Zugänge zu Verwaltungsdienstleistungen.
Die IT-Strategie des Landes Brandenburg wird aktuell fortgeschrieben.



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